ISAG präsentiert Innovation im Bereich Multiformataufträge

19.02.2021

Um die Produktion von Druckaufträgen mit verschiedenen Größen in grossen professionellen Fotolaboren zu optimieren, hat Imaging Solutions die multiCut, einen Multiformat-Cutter auf den Markt entwickelt. In Kombination mit einem Hochgeschwindigkeits-Printer kann die multiCut das XY-Schneiden und Sortieren von Druckaufträgen verschiedener Größen mit einer Geschwindigkeit von über 11.000 Bilder (10x15cm) pro Stunde durchführen.

„Die wachsende Anzahl von Aufträgen mit verschiedenen Größen stellt eine einzigartige Herausforderung in grossen Fotolaboren dar“, erklärt Anthony Pieters, CEO von Imaging Solutions. „Um Multiformataufträge zu bearbeiten, benötigen die meisten Labore viel Platz für das Sortieren in Lagerfächer, um teilweise abgeschlossene Bestellungen zwischenzulagern, bis die verbleibenden Größen fertig sind. Um diesen Prozess zu bewältigen, braucht es zudem einen hohen personellen Aufwand. Die multiCut spart genau diesen Platz und diese Arbeit, da alle Größen (bis zu 30 x 45 cm) auf einer einzigen Rolle gedruckt und dann in einem einzelnen Arbeitsschritt die jeweiligen Bilder ausgeschnitten werden können.“

Ein anderer Ansatz zur Verarbeitung von Mischbestellungen war die Verwendung von Minilabs, die ursprünglich für den Einsatz im Einzelhandel entwickelt wurden. Pieters weist darauf hin, dass „die Verwendung von Minilabs in grossen Fotolaboren hohe Wartungs- und Arbeitskosten verursacht und viel Platz beansprucht. Die Verwendung eines Hochgeschwindigkeits-Printers und einer multiCut kann problemlos die Arbeit von fünf oder mehr der schnellsten Minilabs erledigen.“

Imaging Solutions sieht auch eine Anwendung von widePrint und multiCut im Bereich Schul- und Sportfotografie. Viele dieser Labore liefern die meisten ihrer Bilder zusammengefasst auf einem grossen Bild, um zu vermeiden, dass einzelne Größen ausgeschnitten werden müssen. Pieters bemerkt: „Wir leben in einer Zeit, in der die Kunden ein hohes Maß an Qualität und Service erwarten. Die Erwartung, dass Kunden Bilder selbst mit einer Schere ausschneiden, passt nicht sehr gut in einen Markt des 21. Jahrhunderts.“